Das Haar: lange Hornfäden aus Keratin


Unsere Haare sind lange Hornfäden, die vor allem aus Keratin bestehen. Genau betrachtet findet man laut Wikipedia in einem Haar chemische Substanzen wie


  • Kohlenstoff (50 Prozent),
  • Sauerstoff (23 Prozent),
  • Stickstoff (17 Prozent),
  • Wasserstoff (6 Prozent)
  • und Schwefel (4 Prozent).


Normalerweise habe menschliches Haar demnach einen Wasseranteil von etwa 10 Prozent. Er ist im Wesentlichen verantwortlich für die mechanischen Eigenschaften des Haares, zum Beispiel Reißfestigkeit.

Alles über HaareDer Hauptteil des Haares ist die Cortex


Der Hauptteil des Haares, der auch Cortex genannt wird, besteht größtenteils (etwa 90 Prozent des Trockengewichts) aus sogenannten Polymeren, also Eiweißen (Proteine), die auch unter dem Begriff Keratine zusammengefasst werden.

Keratin ist äußerst stabil – in zahlreichen Ausgrabungen fanden Forscher vollständiges Haar, teils Jahrtausende alt. Gut zu wissen: Im Keratin spielten sich, so Wikipedia weiter, alle chemisch relevanten Prozesse für die Frisur ab.


Das Haar: Wachstum und Wachstumsgeschwindigkeit


Haar wächst nach einem genetisch festgelegten Code. Die Gene regeln, wie lange und wie schnell Haare wachsen, wann sie ausfallen und ob ausgefallene Haare von neuen ersetzt werden. Kopfhaare beispielsweise wachsen etwa 15 Zentimeter pro Jahr. Die Haarwurzel ist nach heutigem Wissen in der Lage zehn bis zwölf Haare zu produzieren. Haare wachsen in Zyklen, die sich in drei Phasen einteilen lassen: anagene Phase, katagene Phase und telogene Phase. Auf Deutsch: Wachstumsphase, Übergangsphase und Ruhephase.


Die Aufgaben der menschlichen Körperhaare


Bis auf wenige Ausnahmen wie die Innenflächen der Hände oder die Sohlen der Füße ist der gesamte Körper des Menschen mit Haaren bedeckt. Je nach Sitz hat das Haar unterschiedliche Aufgaben:



  • Unser Kopfhaar soll uns vor Kälte im Winter UV-Strahlung schützen.
  • Achsel- und Schamhaare sollen geschlechtsspezifische Gerüche verbreiten.
  • Brauen und Wimpern hindern Staubpartikel, Schweiß oder Fremdkörper daran, ins Auge zu gelangen.
  • Ohr- und Nasenhaare helfen, die Körperöffnungen zum Atmen und Hören freizuhalten und zu schützen.



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