Im täglichen Kampf gegen lästige Körperhaare gibt es viele Waffen: Rasierer, Wachs oder Cremes kommen dabei am häufigsten zum Einsatz. Dauerhaften Erfolg bei der Haarentfernung verspricht die "Intense Pulsed Light"-Behandlung.
IPL - Was ist das?
Die Behandlung mit IPL ähnelt der Laserbehandlung. Im Gegensatz zum Laser arbeitet IPL jedoch mit einem Breitbandspektrum an Licht, den sogenannten Blitzlampen. Der Vorteil dabei ist, dass es besser auf verschiedene Haut- und Haartypen einstellbar ist. Dadurch ist diese Methode der Haarentfernung optimal steuerbar und Hautreizungen treten seltener auf. Vom Prinzip funktionieren Laser und IPL gleich: Lichtimpulse werden in den zu behandelnden Haarbereich geleitet. Haare enthalten das Pigment Melanin, das die Eigenschaft hat, Licht aufzunehmen und in Hitze umzuwandeln. Das Haar transportiert diese dann in die Keimzelle der Haarwurzel, die dadurch verödet wird und keine weiteren Haare produzieren kann. Das Haar kann aber nur in der Wachstumsphase zerstört werden. Da sich nie alle Haare zur gleichen Zeit in dieser Phase befinden, sind in der Regel mehrere Behandlungen notwendig.
Welche Körperhaare können mit IPL entfernt werden?
Geeignet ist die IPL-Methode im Prinzip für alle Körperbereiche. Meist wird sie im Gesichtsbereich, an Bauch, Rücken, Armen und Beinen und in der Bikinizone angewandt. Die Haarentfernung mit IPL ist in der Regel schmerzfrei und auch eine örtliche Betäubung ist nicht notwendig. Gut geeignet ist IPL auf jeden Fall für größere Hautzonen.
Ist mit IPL eine dauerhafte Haarentfernung garantiert?
Eine dauerhafte Entfernung aller Haare kann niemand garantieren, da das Haarwachstum von verschiedenen Faktoren wie Hormonen, Haardichte oder dem Alter beeinflusst wird. Der Erfolg der Haarentfernung mit der IPL-Methode hängt zudem vom Haut- und Haartyp ab. Am besten funktioniert sie bei dunklen Haaren auf heller, ungebräunter Haut. Der Vorteil von schwarzen Haaren ist, dass sie eine große Konzentration von Melanin haben. Das führt dazu, dass die Hitze optimal umgewandelt wird. Blonde Haare haben weniger Melanin, deswegen ist eine wirkungsvolle Behandlung selten möglich. Ganz schwierig wird es bei roten oder grauen Haaren, da diese noch weniger Melanin haben. Wenn die Haut vor einer Behandlung UV-Bestrahlung ausgesetzt wurde, kann der erwünschte Behandlungserfolg ebenfalls ausbleiben. Je dunkler die Haut ist, desto mehr Melanin sitzt in der oberen Hautschicht. Das verhindert die optimale Weiterleitung der Hitze in die Haarfollikel. Klinische Studien haben ergeben, dass bei Menschen, die auf diese Methode ansprechen, 90 Prozent der Körperbehaarung entfernt werden können.