Laser und IPL (Intense Pulsed Light) funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Laserstrahlen oder die Lichtblitze der Xenonlampe (IPL-Verfahren) werden von der Haarwurzel in der Haut absorbiert. Die Haarwurzel erhitzt sich dadurch auf über 65 Grad Celsius und wird verödet.
Das Verfahren wirkt jedoch nur, wenn die Körperhaare noch mit der Haarwurzel verbunden sind und sich in der Wachstumsphase befinden, denn nur dann enthalten die Haarwurzeln Melanin (dunkle Farbstoffpigmente). Abhängig von der jeweiligen Körperregion wachsen etwa 20 bis 30 Prozent der Haare gleichzeitig – die restlichen Haarwurzeln befinden sich in der Ruhephase oder Abstoßungsphase. Bei diesen Haarwurzeln zeigt die Laser- beziehungsweise IPL-Behandlung keine Wirkung.
Es sind also in jedem Fall mehrere Behandlungen nötig, um alle Körperhaare loszuwerden. Geht man rein rechnerisch von insgesamt 100 Körperhaaren aus, von denen sich 25 Prozent gleichzeitig in der Wachstumsphase befinden, bleiben nach vier Behandlungen noch 42 Haare zurück: Es konnten also etwa zwei Drittel der Körperhaare entfernt werden. Nach sechs Behandlungen sind nur noch 24 Haare übrig – das sind knapp 80 Prozent der Körperhaare.
Doch darüber hinaus spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die Einfluss auf den Erfolg der Haarentfernung ausüben. So unterscheidet sich zum Beispiel die Dauer der Wachstumsphasen individuell und je nach Körperregion. Zudem sollte zwischen den Behandlungen ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen – es besteht sonst die Gefahr, Haare in der gleichen Wachstumsphase zweimal zu behandeln und die Behandlung wäre erfolglos. Auch die Dicke der Haare, die Tiefe der Haarwurzel sowie der Bräunungszustand der Haut beeinflussen das Ergebnis.












